Unterrichtsformate –
Lernen Outside the Box

Es gibt viele Wege, zu lernen.
Unser Religionsunterricht zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit aus – auch über Frontalunterricht und den Klassenraum hinaus. Sei es die Zusammenarbeit mit Gemeinden oder anderen Konfessionen und Religionen. Der RU will den Raum für Dialog schaffen.
Wir wollen unseren Religionslehrkräften und deren Schüler:innen die Möglichkeit eröffnen, ihren Religionsunterricht vielfältig und besonders zu gestalten, und den Weg aus dem Klassenraum und hinein in unsere plurale Gesellschaft und unser aktives Gemeindeleben. Genauso bunt und vielfältig wie die Regionen unserer einzelnen Gemeinden, sind auch deren soziales Engagement und deren Reichtum an historischen, kulturellen und kirchlichen Besonderheiten. Hier möchten wir einen Überblick geben über unsere Projekt-Angebote sowie über besondere Projekte, die wir nur empfehlen können.
Los geht’s …
RELIGIÖSE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Kaum ein gesellschaftliches Problem beschäftigt unsere Schüler:innen so sehr wie das Thema Nachhaltigkeit. Der Religionsunterricht beteiligt sich seit Jahren aktiv an dieser Querschnittsaufgabe der Schulen.
Gemeinsam mit Brot für die Welt gestalten Religionslehrkräfte die Aktion Reli fürs Klima. Schüler:innen lernen christliche Klimaschutzprojekte in fernen Ländern kennen und sammeln Ideen, was sie selbst zum Klimaschutz vor Ort beitragen können. Mehr Informationen zum Projekt unter: reli-klima.de


Ansprechpartnerin:
Henriette Oster
Projektbeauftragte für Bildung für nachhaltige Entwicklung
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Das Projekt „rAuszeit“
Im Religionsunterricht gib es – ebenso wie in anderen Fächern – bereits viele tolle Angebote, die über Nachhaltigkeitsthemen informieren. Oft wissen Schüler:innen auf der theoretischen Ebene schon gut Bescheid. Das Projekt „rAuszeit“ lädt dazu ein, nachhaltiges Handeln ganz praktisch werden zu lassen. Die Schüler:innen lernen konkrete nachhaltige Handlungsweisen kennen, die Spaß machen und leicht im eigenen Alltag umgesetzt werden können. Das ist ein Abenteuer und dient nicht nur dazu, der Um- und Mitwelt etwas Gutes zu tun, sondern auch zu hinterfragen, welches Verhalten einem selbst eigentlich guttut. Gemeinsam stellen wir uns Fragen wie „Wie wollen wir leben?“ und „Was brauchen wir wirklich?“ Das Ziel des Projekts ist es, den Schüler:innen einen suffizienten Lebensstil nahezubringen und den Fokus auf die Dinge zu legen, die uns wirklich glücklich machen –nach dem Prinzip „weniger konsumieren und dafür besser leben“.
Eine gute Möglichkeit, eine nachhaltige Lebensweise zu erproben, bieten Tage, die (abseits des Konsumalltags) gemeinsam in der Natur verbracht werden. Insbesondere hierbei beziehen wir auch Studierende in das Projekt mit ein, die Schüler:innen und Lehrkräfte bei Naturunternehmungen begleiten und diese mitdenken oder evaluieren. Wir laden interessierte Studierende ein, sich im Rahmen eines Honorarvertrags einzubringen.
KIRCHENPÄDAGOGIK – BRINGT MENSCH UND KIRCHENRAUM IN BEZIEHUNG:
Kirchenpädagogik ist ein Projekt des Religionsunterrichts (RU), das zum lebendigen Entdecken von Kirchenräumen in Berlin einlädt. Kirchenerkundungen ergänzen das schulische Lernen. Der subjektorientierte Ansatz fördert die Einbeziehung individueller Lebens- und Glaubenswelten.


Ansprechpartnerin:
Sara Herrmann (Projektkoordinatorin und Religionslehrerin)
Telefon: 030- 832 89 -29/30
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Ansprechpartnerin:
Petra Seelig (Projektkoordinatorin und Ev. Schulpfarrerin)
Telefon: 030-23 88 58 54
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RELIGIONEN IM GESPRÄCH – WILL DIE CHANCE ZUM DIALOG GEBEN:
„Religion(en) im Gespräch“ ist ein pädagogisches Format, das den Schüler:innen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit gibt, über existentielle, religiös-philosophische und politische Fragen zu sprechen, Zusammenhänge und Hintergründe zu beleuchten, Argumente und Meinungen verstehen zu lernen und eigene Deutungsmuster und Lebensperspektiven zu reflektieren.
GLOBALES LERNEN – ÖFFNET DIE KINDER FÜREINANDER UND FÜR DIE WELT, IN DER SIE LEBEN:
Das „Globale Lernen“ hat das Ziel, es Schüler:innen zu ermöglichen, sich in der globalisierten Welt zu orientieren. Sie sollen Kompetenzen entwickeln, die sie qualifizieren zur nachhaltigen Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens, Mitwirkung in der eigenen Gesellschaft und der Mitverantwortung im globalen Rahmen.


Ansprechpartnerin:
Dajana Verspohl (Projektkoordinatorin und Religionspädagogin)
Telefon: 0176 204 758 97
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Ansprechpartnerin:
Luitgard Demir (Dipl. Religionspädagogin, Religion and Culture M.A.)
Telefon: 0177 – 623 22 27
Mehr Infos
KINDER ERLEBEN RELIGION(EN) – ERLEBEN, WAS ANDERE GLAUBEN:
Bei den Projekttagen kommen Kinder unterschiedlicher Religionen und Religionslose miteinander ins Gespräch. Grundlage ist das Wissen, dass alle in Frieden und Achtung zusammenleben können. In Absprache mit Schul- und Klassenleitung stehen unter Anleitung einer erfahrenen Religionslehrer:in an ca. zwei bis drei Tagen Themen der großen Weltreligionen oder auch der Glaubensgemeinschaften einzelner Schülergruppen im Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens. Die Projekttage sollen Spaß machen und werden für ganze Klassenverbände an Grundschulen angeboten.
BEWEGTER RELIGIONSUNTERRICHT – BARFUSS DIE BIBEL ENTDECKEN:
Im Religionsunterricht gibt es keine Noten, mit denen man sitzenbleiben kann. Deshalb bieten wir körperlich-bewegtes und erlebnispädagogisch-orientiertes Lernen an. Kinder und Jugendliche erleben hautnah, wie sich gegenseitige Hilfe anfühlt und welche Kraft eine Geschichte hat.
Mit dem Ansatz „Barfuß die Bibel entdecken“ lassen wir uns im Unterricht durch kooperative Abenteuerspiele bewegen. In unseren Spiel-Aktionen führen wir alle Beteiligten aus ihrer Komfortzone heraus in eine von uns fürsorglich vorbereitete Lernzone.
Neugierig? Wir durften zusammen mit der Evangelischen Grundschule in Potsdam drei tolle Clips drehen: YouTube


Ansprechpartner:in
Kristin Arbandt und Dieter Altmannsperger
E-Mail schreiben
Mehr Infos
Barfuss die Bibel entdecken Archive – RU-EKBO
Zu den Videos

HAUS KREISAU BERLIN:
Die Evangelische Berufsschularbeit und die Jugendbildungsstätte Haus Kreisau Berlin arbeiten seit mehr als sechs Jahrzehnten erfolgreich mit den beruflichen Schulen in Berlin zusammen. Pro Jahr kommen über 10.000 junge Menschen zu uns, um sich mit Fragen von Politik, Religion oder Lebensorientierung auseinanderzusetzen und ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern.
























